Ich wünsche frohe Ostern!

Frohe Ostern? Seltsamerweise tue ich mich mit dem Osterwunsch im Reigen der christlichen Feiertage manchmal etwas schwer. Warum, ist mir selbst nicht ganz klar. Denn eigentlich mag ich dieses Fest. Einer der Gründe liegt nach meinem Blogeintrag von letzter Woche wohl auf der Hand: Ich bin Schokolade nicht abgeneigt, folglich auch nicht jener, die in Form von Hasen daherkommt.

Und erst das Vergnügen, wenn wir die Osternester der Kinder verstecken...oh, excusez! Auch in Schliern macht dasnatürlich noch immer der Osterhase! Also, den Kindernbeim Suchen der Osternester zuzuschauen, das bereitet mir als Mutter grosse Freude.

Zu Ostern gehört auch die Osternachtsmesse in der katholischen Kirche. Sie ist wohl meine liebste Feier im Jahresrhythmus. Die Feier beginnt jeweils draussen im Dunkeln vor der Kirche. Gemeinsam stehen wir rund ums Osterfeuer. An diesem Feuer entzündet der Priester die Osterkerze und trägt sie in die dunkle Kirche. Langsam folgen alle diesem Licht. Im Innern der Kirche erhalten wir ebenfalls Kerzen, die wir eine nach der anderen anzünden und mit jeder Kerze wird es in der Kirche heller. Es herrscht eine sehr feierliche Stimmung – eine Stimmung voller Freude und Hoffnung.

 

Eine Stimmung, die auch dem Frühling entspricht: Nach dem trüben Winter wird es überall wieder grün und bunt, die Bäume und die Blumen spriessen. Die Aufbruchstimmung ist spürbar. In diesem Sinne kommt es doch von Herzen: Frohe Ostern!

Und wer's lieber politisch mag...

Heuer findet in Bern bereits zum 15. Mal ein Ostermarsch statt. Begonnen hat diese Tradition in Bern im Jahr 2003 als Ausdruck des Protest gegen die Invasion im Irak. Seither sammelt sich die Friedensbewegung jedes Jahr am Ostermontag im Eichholz in Wabern (13.00 Uhr) und marschiert entlang der Aare auf den Münsterplatz (14.30 Uhr). In diesem Jahr steht die von Kirchen und Friedensorganisationen organisierte Kundgebung im Zeichen der neusten GSoA-Initiative unter dem Titel «Mein Geld führt Krieg - Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen!» Zum Thema spricht der Soziologe und Konfliktforscher Ueli Mäder.

Hier geht's zum Programm.

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