Küchentischtreffen: Rezepte gegen Schlafdörfer

Am Küchentischtreffen in Mittelhäusern – dem obersten Dorf am äussersten Zipfel der Gemeinde Köniz – diskutierten wir über den Strukturwandel, Finanzpolitik und die Kampagne der SP.

Was kann die Politik gegen die Schliessung von Dorflädelis, Beizen und Poststellen unternehmen? Warum profitiert gerade auch das ländliche Köniz von einem grösseren finanziellen Spielraum der Gemeinde? Und was konkret heisst «Köniz kann mehr»? Eine angeregte Debatte in kleiner Runde.

Herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft, Bruno Schmucki

 

Der Gastgeber:

Bruno Schmucki (52) wohnt seit 1999 mit seiner Familie in Mittelhäusern in der Holzbausiedlung «Strassweid». Für ihn ein bewusster Entscheid: Denn die Strassweid bietet ein optimales und unkompliziertes Umfeld, um gemeinsam das soziale Zusammenleben mit vielen Menschen aktiv zu gestalten. Daraus entwickelt sich ein spannendes, kreatives und produktives «Biotop». Doch schnell merkte er, dass es nicht reicht, unter Gleichgesinnten glücklich zu werden. Seit über 10 Jahren engagiert er sich deshalb im Vorstand des Ortvereins Mittelhäusern für einen offenen Austausch mit allen Bevölkerungsgruppen im Dorf. Vor vier Jahren rückte Bruno Schmucki als Mitglied ins Könizer Parlament nach – als SP-Vertretung aus dem Hinterland. Beruflich ist er seit über 20 Jahren als Kommunikations- und Marketing-Fachmann für verschiedene NGO tätig – schwerpunktmässig für die Gewerkschaften.

Aufgewachsen ist er übrigens in Wil (SG) und muss deshalb heute noch regelmässig erklären, warum er immer noch einen waschechten Ostschweizer Dialekt statt Berndeutsch spricht.

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