Lesen ist Urlaub für die Seele

Pfingsten verbrachten wir am Bodensee. Was für eine schöne, erholsame Gegend, die ich bisher kaum kannte. Am See entdeckte ich die «Lesebank». Ich bin selbst eine begeisterte Leserin und leihe mir meine Bücher meist in der Bibliothek Stapfen aus.

Die Idee des Leseschranks ist zauberhaft, doch mehr noch faszinierte mich das kleine Schild daran: «Lesen ist Urlaub für die Seele». Dem stimme ich zu. Nicht nur das Lesen von Romanen bereitet mir Vergnügen. Auch die Parlamentsunterlagen haben durchaus ihren Reiz. Auch sie handeln oft von Projekten, die erst in Zukunft entstehen werden. Jedes Parlamentsmitglied wägt dann dafür und dawider ab. Stellt sich vor, wie Köniz in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen wird. Setzt die Schwerpunkte anders. Bei der Beratung in der Fraktion kann jedes Mitglied sein Wissen und seine Fähigkeiten einbringen. Das ist bereichernd und ich erfülle diese Aufgabe gerne.

Das Motto des Frauenvereins Güttingen lautet: Gemeinsam sind wir stark. Natürlich erinnert mich das an unsere Wahlkampagne. Wir setzen auf das Gespräch mit Menschen. Die Parlamentskandidierenden, aber auch engagierte Mitglieder laden Menschen zu sich nach Hause ein und bieten mir so die Gelegenheit, mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen. Wirkliche Gespräche, nicht nur kurze Begegnungen vor einem Einkaufszentrum. Ich erlebe jetzt viel Entgegenkommen. Menschen, die sich für meine Kandidatur engagieren. Und Menschen, die sich die Zeit nehmen, mich kennen zu lernen. Das ist eine bereichernde Zeit, die mir grosse Freude bereitet.

Schliesslich steht da noch klein auf dem Schild: «Leseratten und Gwundernasen öffnen mich». Eine Gwundernase bin ich auch. Wie wird Köniz in fünf, zehn, fünfzehn Jahren aussehen? Wie wird die SP die Gemeinde mitgestalten? Die Gemeindewahlen 2017 sind entscheidend. Wir wollen gestärkt aus den Wahlen hervorgehen, damit wir massgeblich Einfluss auf die Entwicklung von Köniz nehmen können. Denn mich interessiert nicht nur, wie Köniz in Zukunft aussieht, ich bin auch bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen, indem ich im Gemeinderat und als Gemeindepräsidentin an Prozessen mitarbeite, die Köniz prägen. Damit wir uns gemeinsam in Köniz wohlfühlen. Denn gemeinsam sind wir stark. Und gemeinsam können wir mehr.

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