Mit Menschen statt Millionen – das Nein zur USR III

Das Nein der Stimmbevölkerung - insbesondere das wuchtige Nein der Könizerinnen und Könizer - zur Unternehmenssteuerreform III freut mich! Die Reform geht nun zurück ins Parlament und muss überarbeitet werden, denn es ist unbestritten, dass es eine vernünftige, ausgewogene Reform braucht.

 

Das Nein freut mich aber auch, weil es ein deutliches Zeichen ist, dass die Linke in unserem Land etwas bewirken kann. Ein grosses Kompliment geht hier an die SP Schweiz für die auf allen Kanälen kluge und engagierte Kampagne. Wir haben nicht das Geld für flächendeckende Plakatkampagnen und wir wollen unsere Mittel dafür auch gar nicht einsetzen. Das Nein zur USR III hat gezeigt, dass es auch anders geht: Wir müssen uns gut organisieren, engagierte Menschen mobilisieren und uns direkt an die Bevölkerung wenden.

Denn Menschen können reden - Plakate nicht. Darauf gilt es aufzubauen!

 

Die restliche Resultate aus Köniz (Eidgenössische Abstimmungen):

Unternehmenssteuerreform (USRIII):
71.4 Prozent NEIN (BE: 68.4% / CH: 59.1%)

Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds (NAF):
59.6 Prozent JA (BE: 59.1% / CH: 62%)

Erleichterte Einbürgerungen (3. Generation):
70.5 Prozent JA (BE: 61.9% / CH: 60.4%)

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