Kluger Rat - Notvorrat

Kluger Rat - Notvorrat

An einer Stadtführung in Uster kam ich mit Joachim Gerner, seines Zeichens Bürgermeister von Heidelberg, ins Gespräch. Er erzählte, dass er am Vortag mit dem Krisenstab im Einsatz gewesen sei: Das Trinkwasser in Teilen von Heidelberg sei plötzlich am Morgen blau aus den Hähnen geflossen.

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Wie geit’s?

Wie geit’s?

«Wie geit’s?» Diese Begrüssung ist geläufig. Mag sein, dass es sich oft um eine Floskel handelt, trotzdem zeigt sie, wie wichtig uns allen die Gesundheit letztendlich ist. Und erst, wenn’s irgendwo zwickt oder uns eine Erkältung plagt, merken wir, dass Einbussen im persönlichen Wohlbefinden oft mit einem gravierenden Verlust an Lebensqualität verbunden sind: Einkaufen wird anstrengend, wir überlegen uns zweimal, ob wir den Konzertbesuch nicht absagen wollen, oder der Spaziergang wird kürzer.

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Kunst regt auf

Kunst regt auf

Im Dezember war ich auf einem Kurzbesuch in Milano. Ich kannte die Stadt bisher kaum, also orientierte ich mich an «den Orten, die man gesehen haben muss». Auf der Piazza Degli Affari steht er, «il dito», der Finger. Rundherum jugendliche – und weniger jugendliche – TouristInnen, die allesamt den Mittelfinger hochstreckten und lachend ihre Selfies schiessen. Auf den ersten Blick finde ich: sinnlos und obszön. Unanständig und deplatziert.

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«2x Weihnachten»

«2x Weihnachten»

Jedes Jahr packen im Logistikzentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes in Wabern Freiwillige die Pakete der Aktion «2x Weihnachten» aus. Und jedes Jahr wird an einem Tag die Prominenz eingeladen, die Aktion aktiv zu unterstützen.
Mir fiel die Ehre wohl nur deshalb zu, weil das Zentrum auf Könizer Boden steht, denn ich merkte rasch, dass ich als Könizer Gemeindepräsidentin wenig «VIP» zu bieten hatte. Hinter dem Schwinger Christian Stucki verschwanden sowieso fast alle und prominente Sportler und Sportlerinnen wie Sarah Meier, Stephane Chappuisat oder Mark Streit waren bei der anwesenden Presse entsprechend begehrt. Auch nationale Politgrössen wie alt-Bundesrat Burkhalter, National- und Regierungsräte hatten einen ganz anderen Promi-Status als ich.

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Gute Energie – auch im neuen Jahr!

Gute Energie – auch im neuen Jahr!

In den Walliser Bergen verbrachte ich «zwischen den Jahren» ein paar ruhige Tage. «Wie schön ist es doch hier!», ging mir öfter durch den Kopf, wenn ich die sonnige Bergwelt genoss und die blau leuchtenden Gletscher bestaunte. In meinem ersten Präsidiumsjahr lernte ich, mir meine Energie bewusst einzuteilen und mir auch die Zeit zu nehmen, meine Batterien aufzuladen. Und so starte ich nun mit frischer Energie ins 2019.

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70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Heute um 18 Uhr wird in Bern (auf dem Bärenplatz) wie auch in zahlreichen anderen Städten wie Brüssel, Berlin, Dublin, Lissabon die allgemeine Erklärung der Menschenrechte vorgelesen. Vor genau 70 Jahren, also am 10. Dezember 1948, verabschiedete die Generalversammlung der UNO die allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

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#üseshärzschlatfürfbk

#üseshärzschlatfürfbk

Ein grauer Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das rote T-Shirt aus dem Schrank zu holen und den Töchtern in die Weissensteinhalle zu ziehen. Dort sind wir natürlich nicht alleine, 1754 werden es schlussendlich sein, wie der Speaker bekannt gibt. Floorball Köniz spielt, der Schweizermeister Unihockey 2018.

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Geschichte und Geschichten

Geschichte und Geschichten

Als die Einladung zum Jubiläum des PTT-Archivs auf meinen Schreibtisch flatterte, stutzte ich zuerst: «PTT – die gibt’s doch schon lange nicht mehr!» Aber doch, nach kurzer Recherche und Nachfrage wusste ich bald mehr.

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171 – 1944 - 106

171 – 1944 - 106

Zahlen stehen für mich als Finanzvorsteherin nun natürlich vermehrt im Mittelpunkt. Vielleicht springen sie mir deshalb auch bei anderen Gelegenheiten häufiger ins Auge als früher.
Mein Ausflug ins „ferne“ Schaffhausen fand noch im Sommer statt, doch denke ich immer wieder gerne an die Stadtführung mit dem Kollegen Stadtpräsident Peter Neukomm zurück. So sind es zwei Zahlen, die mir besonders in Erinnerung blieben.

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Nigelnagelneu

Nigelnagelneu

Anfang August haben auf der Gemeinde Köniz zehn junge Frauen und Männer ihre Lehre begonnen. Als Gemeindepräsidentin begrüsste ich sie im Gemeinderatszimmer. Solche Neuanfänge verlocken fast dazu, ins Pathetische zu kippen. Ich sah sie quasi vor mir, die Jugendlichen, wie sie ganz knapp die Augen nicht verdrehten, spräche ich nun vom Ernst des Lebens. Glücklicherweise bin ich dann am Vorabend noch auf ein Truckli «Schweizer Stifte» gestossen. Wunderschöne Nägel – und der Nagel konkret oder auch im Sprachgebrauch lädt förmlich dazu ein, Stiften etwas mit auf den Weg zu geben.

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