Es ist geschafft!

Es ist geschafft!

Seit Januar gab es zwei fixe Daten in meinem Kalender: der 24. September und dann der 22. Oktober. Als er da war, dieser so oft herbeigesehnte 22. Oktober, wurden die letzten Stunden lang, denn nach der zehnmonatigen Kampagne gab es kurz vor dem Zieleinlauf nichts mehr zu tun. Das war ein eigenartiges Gefühl. Umso schöner dann aber das Resultat: Ich freue mich sehr, ab 1. Januar Gemeindepräsidentin von Köniz zu sein.

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Köniz mitgestalten

Köniz mitgestalten

Die Ortsplanungsrevision begleitete mich praktisch durch meine gesamten zwölf Jahre im Parlament Köniz. Dass ich mich für die innere Verdichtung am richtigen Ort und für den Schutz der Natur- und Kulturlandschaften einsetze, ist bekannt.
Sie hat für mich aus einem weiteren Grund einen besonderen Stellenwert: Die Ortsplanungsrevision ist für mich ein Lehrstück, wie man der Bevölkerung das optimale Instrument zur Teilnahme an einem Prozess bieten kann. Aber auch ein Hinweis darauf, dass wir nicht beeinflussen können, wann die Menschen dieses Angebot annehmen: ob sie sich in den laufenden Prozess einschalten und so mitgestaltend Einfluss nehmen oder ob sie sich erst ganz zum Schluss zu Wort melden und einen Marschhalt kurz vor der Ziellinie erzwingen.

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Zukunft geschieht nicht einfach so

Zukunft geschieht nicht einfach so

2011 kandidierte ich gemeinsam mit Annemarie Berlinger-Staub für den Nationalrat. Ich habe sie an einem Anlass in Köniz kennengelernt und wusste, dass sie 2009 ihr Master-Studium in Rechtswissenschaft auf dem zweiten Bildungsweg abgeschlossen hatte. Das allein ein anspruchsvolles Programm. Als ich im gemeinsamen Gespräch erfuhr, dass während des Studiums ihre drei Töchter auf die Welt gekommen waren und ihr Mann damals zu 100% arbeitstätig gewesen war, da wuchs mein Respekt für sie. Um all dies zu managen, muss eine Frau Prioritäten setzen können und die Zeit sehr effizient nutzen. Denn sie vertrat zudem die SP ja auch seit 2006 im Parlament von Köniz. Die Nationalratswahlen endeten schliesslich unschön für Annemarie: Sie belegte den letzten Platz auf der Frauenliste der SP. Ich weiss aus eigener Erfahrung: Das tut weh und lässt einen zweifeln. Annemarie zweifelte nur kurz. Dann war für sie klar, dass sie weiterhin Politik machen wollte und dass sie sich von einem schlechten Resultat nicht davon abbringen liess, sich auch in Zukunft zu engagieren.

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Externe Betreuung – für Jung und Alt

Externe Betreuung – für Jung und Alt

Mein persönliches Aha-Erlebnis bezüglich der externen Kinderbetreuung liegt schon einige Jahre zurück. Die Kita erfüllte für mich anfänglich den Zweck, meine damals 2-jährige Tochter in guten Händen zu wissen, während ich berufstätig war. Es war schön und beruhigend zu wissen, dass meine Tochter gerne in die Kita ging. Eines Tages wurde mir jedoch klar: Die Kita gab meinem Kind etwas, was ich ihm nicht geben konnte. Denn dort fand sie Gleichaltrige, mit denen sie am Mittagstisch sitzen, beim Spiel herumalbern und kichern konnte.

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Mehr Köniz – auch für Zürich

Mehr Köniz – auch für Zürich

Annemarie Berlinger soll Stadtpräsidentin werden. Köniz – fast 42’000 Einwohner und Einwohnerinnen. Das ist doch eine Stadt? Wie oft hat Annemarie Berlinger das wohl schon erklärt? Dass Köniz zwar flächenmässig mehr als halb so gross sei wie die Stadt Zürich, aber nur rund ein Zehntel von dessen EinwohnerInnen zähle. Dass die Gemeinde aus einem grossen ländlichen Teil bestehe, während sich das urbane Zentrum eng an die Hauptstadt anschmiege.

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Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not

Obwohl meine Kampagne am 24. September schon mehr 10 Monate dauerte, fühlte sich das Resultat an, als beschleunigte ich von 0 auf 100. Denn ab sofort fiel der Konjunktiv weg. Ich bin Gemeinderätin und ich bin im 2. Wahlgang ums Gemeindepräsidium. Oder anders formuliert: Ich kam optimal aus dem Startblock. Ich bin bereit und sehr motiviert, den Rest der Strecke ebenso erfolgreich zurückzulegen.

Die Finanzabteilung steht unter der Führung des Gemeindepräsidiums. Entsprechend steht die Finanzpolitik auch auf meinem Flyer für den zweiten Wahlgang an prominenter Stelle.

Die Finanzpolitik stellt der Gemeinde die Mittel zur Verfügung, um ihre Aufgaben zum Wohl und zur Zufriedenheit der Bevölkerung zu erfüllen. Köniz hat diesbezüglich einen guten Ruf. Dafür ist nicht alleine die Steuerbelastung für Privatleute und Unternehmen massgebend. Ebenso wichtig sind die Lage, die Attraktivität und die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde.

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Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank!

Liebe Könizerinnen und Könizer

Wir danken Ihnen im Namen der gesamten SP für Ihre grosse Unterstützung. Gerne blicken wir auf den ereignisreichen gestrigen Wahlsonntag zurück und freuen uns sehr über das positive Ergebnis.
Bei sechs Kandidierenden fürs Gemeindepräsidium rechneten wir von Anfang an mit einem zweiten Wahlgang. Dass Annemarie Berlinger-Staub, unsere neu gewählte Gemeinderätin, in diesen aus einer «starken Position» (Berner Zeitung vom 25. September 2017) heraus startet, motiviert uns enorm! Den zweiten Gemeinderatssitz, ein weiteres unserer Wahlziele, verpassten wir nur um ein paar Hundert Stimmen.

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Xund oder der Tag vor der Entscheidung

Xund oder der Tag vor der Entscheidung

Was tut eine Kandidatin am Tag vor der Entscheidung? 10 Monate lang hat sich alles um die Wahlkampagne gedreht.
Und nun plötzlich: Stille.

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Langfristige Investitionen zahlen sich aus

Langfristige Investitionen zahlen sich aus

Als letzte Woche ein grosser Teil des Triftgletschers oberhalb von Saas-Grund abbrach, beschäftigte mich dies, denn ich verbinde Kindheitserinnerungen mit dem Saasertal. Auch heute noch zieht es mich für Wanderungen immer wieder in jene Region.
Es ist mehr als offensichtlich, dass unsere Gletscher sehr schnell schmelzen. In 80 Jahren sollen sie praktisch weg sein. Diese Nachricht liess mich aufhorchen, doch auch ich gehöre zu jenen, die die Klimaerwärmung zwar zur Kenntnis nehmen, deswegen ihr Leben aber nicht mit letzter Konsequenz umweltfreundlich gestalten. Meine Familie lebt umweltbewusst, indem wir auf ein eigenes Auto verzichten (nicht aber auf die Dienste von Mobility), Abfall trennen und lokal produzierten, saisonalen Lebensmitteln den Vorzug geben. Doch wir steigen ab und zu für die Ferien in ein Flugzeug und meine Wanderjacke wurde mit umweltschädigenden Mitteln behandelt. Auch bei uns hat es also durchaus noch Luft nach oben.

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Miteinander reden

Miteinander reden

Erkläre ich einer ortsunkundigen Person, wo ich wohne, beginne ich jeweils rasch von Schliern zu schwärmen. Schliern sei zwar keine wirkliche Schönheit, etwas «Chrut und Rüebe» durcheinandergebaut, doch in fünf Minuten sei ich draussen in der Natur und in zwanzig Minuten am Bahnhof Bern. Und ich verheimliche nicht, dass es in Schliern auch durchaus mal ganz heftig nach «Bschütti» riechen könne.

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