70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Heute um 18 Uhr wird in Bern (auf dem Bärenplatz) wie auch in zahlreichen anderen Städten wie Brüssel, Berlin, Dublin, Lissabon die allgemeine Erklärung der Menschenrechte vorgelesen. Vor genau 70 Jahren, also am 10. Dezember 1948, verabschiedete die Generalversammlung der UNO die allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

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#üseshärzschlatfürfbk

#üseshärzschlatfürfbk

Ein grauer Sonntagnachmittag – es ist wieder mal Zeit, das rote T-Shirt aus dem Schrank zu holen und den Töchtern in die Weissensteinhalle zu ziehen. Dort sind wir natürlich nicht alleine, 1754 werden es schlussendlich sein, wie der Speaker bekannt gibt. Floorball Köniz spielt, der Schweizermeister Unihockey 2018.

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Geschichte und Geschichten

Geschichte und Geschichten

Als die Einladung zum Jubiläum des PTT-Archivs auf meinen Schreibtisch flatterte, stutzte ich zuerst: «PTT – die gibt’s doch schon lange nicht mehr!» Aber doch, nach kurzer Recherche und Nachfrage wusste ich bald mehr.

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171 – 1944 - 106

171 – 1944 - 106

Zahlen stehen für mich als Finanzvorsteherin nun natürlich vermehrt im Mittelpunkt. Vielleicht springen sie mir deshalb auch bei anderen Gelegenheiten häufiger ins Auge als früher.
Mein Ausflug ins „ferne“ Schaffhausen fand noch im Sommer statt, doch denke ich immer wieder gerne an die Stadtführung mit dem Kollegen Stadtpräsident Peter Neukomm zurück. So sind es zwei Zahlen, die mir besonders in Erinnerung blieben.

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Nigelnagelneu

Nigelnagelneu

Anfang August haben auf der Gemeinde Köniz zehn junge Frauen und Männer ihre Lehre begonnen. Als Gemeindepräsidentin begrüsste ich sie im Gemeinderatszimmer. Solche Neuanfänge verlocken fast dazu, ins Pathetische zu kippen. Ich sah sie quasi vor mir, die Jugendlichen, wie sie ganz knapp die Augen nicht verdrehten, spräche ich nun vom Ernst des Lebens. Glücklicherweise bin ich dann am Vorabend noch auf ein Truckli «Schweizer Stifte» gestossen. Wunderschöne Nägel – und der Nagel konkret oder auch im Sprachgebrauch lädt förmlich dazu ein, Stiften etwas mit auf den Weg zu geben.

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Es ist geschafft!

Es ist geschafft!

Seit Januar gab es zwei fixe Daten in meinem Kalender: der 24. September und dann der 22. Oktober. Als er da war, dieser so oft herbeigesehnte 22. Oktober, wurden die letzten Stunden lang, denn nach der zehnmonatigen Kampagne gab es kurz vor dem Zieleinlauf nichts mehr zu tun. Das war ein eigenartiges Gefühl. Umso schöner dann aber das Resultat: Ich freue mich sehr, ab 1. Januar Gemeindepräsidentin von Köniz zu sein.

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Köniz mitgestalten

Köniz mitgestalten

Die Ortsplanungsrevision begleitete mich praktisch durch meine gesamten zwölf Jahre im Parlament Köniz. Dass ich mich für die innere Verdichtung am richtigen Ort und für den Schutz der Natur- und Kulturlandschaften einsetze, ist bekannt.
Sie hat für mich aus einem weiteren Grund einen besonderen Stellenwert: Die Ortsplanungsrevision ist für mich ein Lehrstück, wie man der Bevölkerung das optimale Instrument zur Teilnahme an einem Prozess bieten kann. Aber auch ein Hinweis darauf, dass wir nicht beeinflussen können, wann die Menschen dieses Angebot annehmen: ob sie sich in den laufenden Prozess einschalten und so mitgestaltend Einfluss nehmen oder ob sie sich erst ganz zum Schluss zu Wort melden und einen Marschhalt kurz vor der Ziellinie erzwingen.

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Zukunft geschieht nicht einfach so

Zukunft geschieht nicht einfach so

2011 kandidierte ich gemeinsam mit Annemarie Berlinger-Staub für den Nationalrat. Ich habe sie an einem Anlass in Köniz kennengelernt und wusste, dass sie 2009 ihr Master-Studium in Rechtswissenschaft auf dem zweiten Bildungsweg abgeschlossen hatte. Das allein ein anspruchsvolles Programm. Als ich im gemeinsamen Gespräch erfuhr, dass während des Studiums ihre drei Töchter auf die Welt gekommen waren und ihr Mann damals zu 100% arbeitstätig gewesen war, da wuchs mein Respekt für sie. Um all dies zu managen, muss eine Frau Prioritäten setzen können und die Zeit sehr effizient nutzen. Denn sie vertrat zudem die SP ja auch seit 2006 im Parlament von Köniz. Die Nationalratswahlen endeten schliesslich unschön für Annemarie: Sie belegte den letzten Platz auf der Frauenliste der SP. Ich weiss aus eigener Erfahrung: Das tut weh und lässt einen zweifeln. Annemarie zweifelte nur kurz. Dann war für sie klar, dass sie weiterhin Politik machen wollte und dass sie sich von einem schlechten Resultat nicht davon abbringen liess, sich auch in Zukunft zu engagieren.

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Externe Betreuung – für Jung und Alt

Externe Betreuung – für Jung und Alt

Mein persönliches Aha-Erlebnis bezüglich der externen Kinderbetreuung liegt schon einige Jahre zurück. Die Kita erfüllte für mich anfänglich den Zweck, meine damals 2-jährige Tochter in guten Händen zu wissen, während ich berufstätig war. Es war schön und beruhigend zu wissen, dass meine Tochter gerne in die Kita ging. Eines Tages wurde mir jedoch klar: Die Kita gab meinem Kind etwas, was ich ihm nicht geben konnte. Denn dort fand sie Gleichaltrige, mit denen sie am Mittagstisch sitzen, beim Spiel herumalbern und kichern konnte.

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Mehr Köniz – auch für Zürich

Mehr Köniz – auch für Zürich

Annemarie Berlinger soll Stadtpräsidentin werden. Köniz – fast 42’000 Einwohner und Einwohnerinnen. Das ist doch eine Stadt? Wie oft hat Annemarie Berlinger das wohl schon erklärt? Dass Köniz zwar flächenmässig mehr als halb so gross sei wie die Stadt Zürich, aber nur rund ein Zehntel von dessen EinwohnerInnen zähle. Dass die Gemeinde aus einem grossen ländlichen Teil bestehe, während sich das urbane Zentrum eng an die Hauptstadt anschmiege.

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